Informationen über den Rathaus-Neubau

Diese Informationsseite wird ständig aktualisiert. Aktueller Stand 08.04.2009

 

Unser Foto-Album vom Rathausneubau

In unserem Fotoalbum dokumentieren wir den Verlauf der Bauarbeiten
und zeigen Ihnen Bilder aus vergangenen Zeiten.

 

Hier gehts zum Fotoalbum ...>>

 

Hohenthann, 19.2.2009
Sonderblatt zum Rathausneubau
Viel Spaß beim Blättern

 

Hohenthann, 17.02.2009   - "Bericht und Bilder Pia Herzog, Landshuter Zeitung"
"Neue Visitenkarte für die Gemeinde
Rathaus im Beisein vieler Gäste eingeweiht ­ Viele Besucher beim "Tag der offenen Tür Hohenthann.

Im Beisein zahlreicher Gäste wurde am vergangenen Sonntag das neuerbaute Hohenthanner Rathaus eingeweiht. Im Sitzungssaal begrüßte Bürgermeister Peter Dreier die Gäste.

 

Landrat Josef Eppeneder gratulierte zum gelungenen Werk und erklärte, dass Hohenthann mit dem neuen Rathaus eine Visitenkarte erhalten habe, die der Bedeutung und dem Aufstieg dieser Gemeinde angemessen Ausdruck verleihe.

 

 

Sparkassenvorstand Dietmar Bruckner dankte für die Möglichkeit, im Rathaus eine Sparkassenfiliale zu integrieren und betonte, dass die Sparkasse ihre Leistungsstärke und Kundennähe in den modernen Räumen noch mehr unter Beweis stellen werde. Die Sparkassengeschäftsstelle bestehe in Hohenthann seit 1960 und betreue derzeit rund 1300 Kunden mit einem Geschäftsvolumen von rund 23 Millionen Euro. Für Kunden und Mitarbeiter sei hier ein zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Umfeld geschaffen worden.

 

"Innovation beginnt im Kopf mit einer kühnen Idee und dem Mut zum Risiko³, so beschrieb Bürgermeister Peter Dreier die Situation auf die Frage, was aus dem Hohenthanner Ortszentrum werden solle. Seit 2004 habe sich der Gemeinderat damit auseinandergesetzt und dabei die Devise ausgegeben, dass "das Leben im Dorf bleiben soll.

 

Das Gemeindeoberhaupt ging auf die einzelnen Planungspunkte sowie die Frage der Finanzierung und die Auslobung eines kleinen Architektenwettbewerbs, die Gründung eines Kommunalunternehmens sowie die Vergabe der einzelnen Baumaßnahmen ein. Dank des Entgegenkommens der Hohenthanner Schlossbrauerei sowie der Raiffeisenbank Pfeffenhausen-Rottenburg sowie, die Möglichkeit das Pfeiferanwesen zu erwerben und abbrechen zu können, seien die Voraussetzungen geschaffen worden, hier ein neues Rathaus zu bauen.

 

Am 10. März 2008 sei für eine der größten und bedeutendsten Baumaßnahmen in der Geschichte der Gemeinde Hohenthann, den Rathausneubau mit integrierter Sparkassenfiliale, der Spatenstich erfolgt. Durch die große planerische Leistung und terminliche Koordination aller Gewerke durch Architektin Gabriele Schwabl-Ritzer sei es gelungen, nach nahezu exakt elf Monaten Bauzeit das Gebäude inklusive Außenanlagen und Parkplätzen termingerecht fertig zu stellen. Entstanden sei ein modernes, funktionsgerechtes Verwaltungsgebäude im Ortszentrum. "Und wir sind stolz auf unser neues Rathaus".
Wie Bürgermeister Peter Dreier, so dankte anschließend auch Architektin Gabriele Schwabl-Ritzer allen am Bau beteiligten Firmen für ihre Arbeit. Bis zur Fertigstellung des Rathauses sei ein Weg mit vielen Stationen und Entscheidungen zurückgelegt worden, der für sie, Schwabl-Ritzer, mit dem Architekten-Wettbewerb begonnen habe. Die Freude sei sehr groß gewesen, den Auftrag in der Heimatgemeinde erhalten zu haben. Ihr Ziel sei es gewesen, ein zeitgemäßes und modernes Gebäude zu planen, das im Grundriss den Ansprüchen seiner Benutzer gerecht wird, dessen Gebäudeform sich nach außen in die Umgebungsbebauung einfügt, das gleichzeitig ein Schmuckstück im Ortszentrum sein soll und die Gemeinde Hohenthann angemessen präsentiert.

 

Die Rednerin machte die Zuhörer mit den Daten des Hauses bekannt und dankte Bürgermeister Peter Dreier, den Gemeinderäten, der Verwaltung, den Behörden und der Sparkasse für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und überreichte an Bürgermeister Dreier offiziell den Schlüssel für das neue Rathaus.

 

Pfarrer Josef Paulus und Pfarrer Peter Nauhauser flehten dann den Segen Gottes auf das Gebäude, die Sparkassenfiliale und auf alle hier Arbeitenden und Besucher herab.

 

Die Geistlichen segneten die Kreuze, die einzelnen Räume im Rathaus, sowie die Sparkassenfiliale.

 

Mit der Bayernhymne wurde die Feier offiziell beendet.

 

Anschließend hatten die Gäste Gelegenheit, sich die neuen Räume anzusehen. Wie sie waren auch am Sonntag anlässlich des "Tag der offenen Tür" die vielen Besucher begeistert von dem neuen Gebäude, das den Mittelpunkt darstellt in einem bestens funktionierenden Dorf.

 

 

 

 

Hohenthann, 22.01.2009
Informationen zum Rathausneubau
Lesen Sie hier das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung vom 17.12.2008

 

Hohenthann, 21.12.2008
Informationen zum Rathausneubau
Lesen Sie hier das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung vom 03.12.2008

 

Hohenthann, 5.12.2008
Informationen zum Rathausneubau
Lesen Sie das Mitteilungsblatt vom Dezember 2008

 

Hohenthann, 14.11.2008
Informationen zum Rathausneubau
Lesen Sie hier das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung vom 22.10.2008

 

Hohenthann, 19.09.2008
Informationen zum Rathausneubau
Lesen Sie hier das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung vom 2.9.2008

 

Hohenthann, 3.8.2008
Informationen zum Rathausneubau
Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung

 

Hohenthann, 4.7.2008
Rathaus ist Zentrum des Dorfes
Viele Gäste wohnten der Hebfeier bei - Fertigstellung im Jahr 2009

Im Beisein vieler Gäste, der Architektin, der Projektanten, Firmen, Planungsbüros, Gemeinderäte, Nachbarn und Mitarbeiter wurde am Freitag Vormittag die Hebfeier für das neue Rathaus der Gemeinde Hohenthann begangen.

 

Nach kurzer Begrüßung durch Geschäftsleiter Uli Hauner erfreuten die Schulkinder unter Leitung der Konrektorin Sabine Föckersperger mit zwei Liedern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeister Peter Dreier begrüßte die vielen Gäste, unter ihnen auch den Sparkassenvorstand Dietmar Bruckner als künftigen Zweit-Hausherren.

Das Rathaus, so der Gemeindechef, sei seit jeher Zentrum einer Gemeinde und für die Bürger von herausragender Bedeutung. Man wolle das Leben im Dorf lassen (in der Nachbarschaft sind auch zwei Metzgereien, eine Bäckerei mit Lebensmittelversorgung, ein Bekleidungshaus und zwei Banken) und deshalb sei man den mutigen Schritt gegangen, das neue Rathaus der Gemeinde im Ortszentrum zu errichten.

 

Dies sei nach der Auslagerung des Bauhofes und durch die hervorragende Kooperation mit der Hohenthanner Schlossbrauerei und der benachbarten Raiffeisenbank möglich geworden. Im Herbst 2006 sei die Entscheidung gefallen, das alte Rathaus wegen zu hoher Kosten nicht zu renovieren, sondern einen Neubau zu wagen und die Sparkassenfiliale hier zu integrieren. Eine wichtige Entscheidung zur Errichtung für das Rathaus sei die Gründung des "Hohenthanner Kommunalunternehmens" gewesen.

 

Beim Bau des Rathauses werde Wert gelegt auf Transparenz und Offenheit, auf Funktionalität und Übersichtlichkeit. All die Voraussetzungen seien erfüllt, wobei Bürgermeister Dreier der Architektin Gabriele Schwabl-Ritzer für die Planung herzlich dankte, ebenso allen am Bau beteiligten Firmen und Projektanten. Der Platz bekomme durch den Erwerb und Abriss des ehemaligen Pfeifer-Hauses noch eine sensationelle Aufweitung. Dem weiteren Bauverlauf wünschte Bürgermeister Dreier einen guten Verlauf.

 

 

Architektin Gabriele Schwabl-Ritzl dankte für den Auftrag und ließ einige Baustationen Revue passieren.

 

Die Eingangsplanung sei im Juli 2007 eingereicht worden. Nach den erfolgten Ausschreibungen sei im März 2008 mit dem Bau begonnen worden.

 

Seit zwei Wochen arbeiteten bereits die Installations- und Spenglerfirma im Haus. Das Gebäude steht mit einem Abstand von 3,50 Metern zu den Braukellern und hat eine Länge von 20 mal 13,50 Meter. Die gewerbliche Nutzfläche mit den Kellerräumen betrage 860 Quadratmeter.

 

Der Bereich der Sparkasse mache 140 Quadratmeter aus. Den umbauten Raum bezifferte Gabriele Schwabl-Ritzer mit 3800 Kubikmeter, von denen ein Sechstel auf den Bereich der Sparkasse falle.

 

Es bestehe ein sehr gutes Verhältnis von der Gebäudehülle zur Gebäudetechnik. Auch energetisch sei man gut gerüstet. Es werde eine Pelletheizung eingebaut. Die Dachdämmung sei 26 Zentimeter stark. Ende Juli würden bereits die Fenster gesetzt. Noch heuer werde der "Sparkassenteil" bezugsfertig gemacht. Das Rathaus selbst werde im Jahr 2009 bezugsfertig sein.

 

 

 

Zimmerermeister Gottfried Pöschl sprach anschließend den Richtspruch und wünschte dabei sowohl dem weiteren Bauverlauf wie auch den künftig im Rathaus arbeitenden Menschen viel Erfolg.

 

Sowohl Bürgermeister Dreier, wie auch Architektin Schwabl-Ritzl führten die Gäste dann durch das Haus, bevor es zum Richtschmaus ins Gasthaus Vilser ging.

 

Text Landshuter Zeitung

 

Hohenthann, 9.6.2008
Mietvertrag unter Dach und Fach
Gemeinde und Sparkasse schließen Mietvertrag ab.

 „Nachdem die Bauarbeiten bei unserem neuen Rathaus zügig voranschreiten, freut es uns, dass wir mit der Sparkasse den Mietvertrag nun bereits abschließen können“, so 1. Bürgermeister Dreier im Gespräch mit dem Vorstand der Sparkasse Landshut, Herrn Dietmar Bruckner.

Dieser kam vor kurzem mit dem Geschäftsstellenleiter der Sparkassenfiliale Hohenthann, Herrn Gerhard Heinrich, in das alte Rathaus in Hohenthann um mit 1. Bürgermeister Dreier den Mietvertrag für die Räumlichkeiten im neuen Rathaus im Ortszentrum von Hohenthann zu unterschreiben. Bei der Vertragsunterzeichnung wies Herr Dir. Dietmar Bruckner daraufhin, dass die Sparkasse nun seit 30 Jahren in Hohenthann ortsansässig ist und man sich freut, in das neue Rathausgebäude mit einziehen zu können.

 

Er betonte, dass mit den drei derzeitigen Mitarbeitern, dem Geschäftsstellenleiter Herrn Gerhard Heinrich, seinem Vertreter, Herr Markus Lackermeier und Frau Petra Münzenhofer rund 900 Girokonten der Kunden und knapp 25 Millionen Einlagen betreut werden. Als ihm auch noch 1. Bürgermeister Dreier an der Baustelle selbst den Baufortschritt und die bereits im Rohbau fertig gestellten Räumlichkeiten der Sparkasse zeigte, waren sowohl Herr Dietmar Bruckner als auch Herr Heinrich von der Lage und der Größe der Räumlichkeiten sehr angetan.

 

„Es zeigt sich immer wieder, dass das Gemeindeleben einer Kommune im Ortszentrum mit den wichtigsten Geschäften stattfindet und wir werden das unsere dazu beitragen, dass das künftige neue Ortszentrum von Hohenthann mit einem völlig neuen Gesicht auch eine hohe Qualität bekommt „, so äußerste sich Herr Direktor Bruckner.

 

Diese Meinung bestätigte auch 1. Bürgermeister Peter Dreier, der darauf hinwies, dass der Gemeinderat vor allem die Stärkung des Ortsmittelpunktes von Hohenthann als wichtiges Kriterium für die einstimmige Standortentscheidung ansah.

 

Hohenthann, 25.5.2008
Informationen zum Rathausneubau
Lesen Sie hier einen Bericht aus dem Mitteilungsblatt 25.5.2008

 

Hohenthann, 6.5.2008
Zahlen, Daten, Fakten zum Rathausneubau
Lesen Sie hier einen Bericht aus dem Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 9.4.2008

 

Hohenthann, 20.03.2008
Neues vom Rathausneubau
Lesen Sie hier einen Bericht aus dem aktuellen Mitteilungsblatt vom 20.03.2008

 

Hohenthann, 13.3.2008
"Wir wollen Leben im Dorf lassen" - Mit Rathaus-Neubau wird begonnen - Spatenstich für Rathaus in Ortsmitte getätigt

Da die Sanierung des bisherigen Rathauses mit einem geschätzten Kostenaufwand von 500 000 Euro zu aufwändig gewesen wäre, wurde im Hohenthanner Gemeinderat bereits vor rund eineinhalb Jahren der Bau eines neuen Rathauses beschlossen.
Nach längerer Suche habe man sich dazu entschlossen, das neue Rathaus im Ortszentrum zu bauen, wo früher der Bauhof gewesen ist. Inzwischen habe die Gemeinde auch ein Gebäude der Brauerei abbrechen dürfen und könne damit den Platz über den Brauereigewölben als Parkplatz herrichten. Dies betonte Bürgermeister Peter Dreier beim offiziellen Spatenstich im Beisein von zweitem Bürgermeister Hans Zenger, Sparkassenvorstand Direktor Dietmar Bruckner, Brauereibesitzersgattin Luise Rauchenecker, Architektin Gabriele Schwabl-Ritzer, dem Senior- und Juniorchef des Baugeschäfts Völkl, Bauleiter Thomas Emslander sowie der beiden Vorstände des Kommunalunternehmens, Uli Hauner und H. Frimberger.

 

Extra für diesen Bau sei ein Kommunalunternehmen gegründet worden, damit man die wirtschaftlichen Vorteile nutzen und die Aufträge an einheimische Firmen oder Firmen aus der Nachbarschaft übergeben könne.

 

Es sei ein kleiner Wettbewerb ausgeschrieben worden, den Gabriele Schwabl-Ritzer als Architektin und die Firma Völkl aus Andermannsdorf gewonnen hätten. Es sei erfreulich, dass die Sparkasse, die derzeit in beengten Räumen ihre Filiale habe, in das Rathaus mit einziehen werde. Den Bauarbeiten wünschte der Bürgermeister einen reibungslosen und vor allem unfallfreien Verlauf und hoffte, dass der Bau bei der Bevölkerung entsprechenden Anklang finden möge.

 

"Wir wollen das Leben im Dorf lassen", so Bürgermeister Peter Dreier, der mit Stolz darauf verwies, dass in der Ortsmitte künftig Rathaus, Kirche, Wirtshaus, Sparkasse, Raiffeisenbank, Bekleidungsgeschäft, Metzgerei, Bäckerei und Lebensmittelgeschäft und Brauerei vereint seien. Der Hohenthanner Schlossbrauerei dankte Peter Dreier für die Bereitschaft, hier mitzuwirken und wünschte abschließend alles Gute für den Bau, der noch in diesem Jahr fertig gestellt werden soll.

 

 

Hohenthann, 8.9.2007
Neues vom Rathausneubau
Lesen Sie hier einen Bericht aus dem aktuellen Mitteilungsblatt vom 6.9.2007.

 

Hohenthann, den 2.9.2007
Unser neues Rathaus entsteht.

So soll unser neues Rathaus nach den Plänen der Architektin Gabriele Schwabl-Ritzer aus Schmatzhausen aussehen.

 

Planung für Rathausneubau vergeben

 

Wie wir bereits in den Mitteilungsblättern Nr. 01/2006 und 07/2006 und in einigen Presseartikeln berichteten, hat sich der Gemeinderat nach der Auslagerung des gemeindlichen Bauhofes in den zurückliegenden drei Jahren immer wieder mit der Frage der Nutzung oder Gestaltung des Ortszentrums von Hohenthann beschäftigt. Lange Zeit dachte man an die Errichtung eines mittelgroßen Lebensmittelmarktes mit zusätzlichen Dienstleistungsgeschäften. Diese Planungen scheiterten aber immer wieder aus den verschiedensten Gründen, auf die hier nicht mehr näher eingegangen werden soll.

 

 

 

 

Sanierungsaufwand ermittelt

Zu Beginn des Jahres 2006 beschäftigte sich der Gemeinderat dann mit dem Thema der Sanierung des derzeitigen Rathausgebäudes. Ein extern in Auftrag gegebenes Gutachten ergab einen Sanierungsaufwand mit einer Größenordnung von rund einer halben Million Euro.

Die wesentlichsten Sanierungsposten waren dabei

  • die Wärmedämmung des gesamten Gebäudes
  • die Trockenlegung des Kellerumfassungsmauerwerks und der Fundamentsohlen durch Abdichtungsmaßnahmen,
  • die Erneuerung sämtlicher Altfenster (z. T. noch einfach verglast)
  • den Abbruch aller nicht genutzten, überflüssigen und hinderlichen Gebäudeteile
  • die Nachrüstung der sicherheitssensiblen Bereiche in den Verwaltungsräumen.

Dies veranlasste den Gemeinderat am 30.08.2006 und 04.10.2006 den jeweils einstimmigen Beschluss zu fassen, das vorhandene Rathaus nicht mehr zu sanieren und statt dessen im Ortszentrum von Hohenthann ein neues Rathausgebäude zu errichten.

 

Planungsvorschläge durch 6 Architekten

In den letzten Wochen und Monaten beschäftigte sich der Gemeinderat dann mit der Auswahl eines passenden Architektenvorschlags. Es wurden sechs verschiedene Architekten beauftragt, nach Vorgabe eines bestimmten Raumprogramms einen Entwurf für ein Rathaus zu fertigen. Die Gemeinderatsmitglieder bekamen von jedem Vorschlag eine Kopie in anonymisierter Form. In der Sitzung vom 07.03.2007 wurden diese Vorschläge dann (immer noch anonymisiert) von den Gemeinderatsmitgliedern beraten und bewertet. Dabei kristallisierte sich im Verlauf der Beurteilung der einzelnen Vorschläge durch jeden Gemeinderat der Vorschlag „B“ als der Vorschlag heraus, der von der überwiegenden Mehrheit für gut befunden wurde. Man fasste dann den Beschluss, dem/der Architekten/Architektin von Vorschlag „B“ mit der Planung des neuen Rathausgebäudes zu beauftragen und das Konzept in der Sitzung vom 28.03.2007 vorstellen zu lassen.

 

Den detaillierten Genehmigungsplan können Sie sich durch einen Klick auf das rechte Bild anschauen.

 

Gabriele Schwabl-Ritzer Siegerin des Wettbewerbs

Nach Bekanntgabe der einzelnen Planer und Architekten, die hinter den jeweiligen Planungsentwürfen standen stellte sich zur allgemein positiven Überraschung im Gemeinderat heraus, dass den Architektenwettbewerb für die Planung des neuen Rathauses Frau Gabriele Schwabl-Ritzer aus Schmatzhausen für sich entschieden hatte.
Bürgermeister Peter Dreier gratulierte Frau Schwabl-Ritzer für den tollen Erfolg und dankte gleichzeitig allen weiteren Architekten für deren Entwürfe.

 

 

Hohenthann, 2.9.2007
Wie geht es weiter und wann ist Baubeginn?

Der Bauzeitenplan

informiert Sie ausführlich über den Beginn der einzelnen Bauabschnitte.

 

Bitte klicken Sie auf das Bild um alle Details lesen zu können.

 

Das neu gegründete Kommunalunternehmen

wird die Durchführung der Baumaßnahmen abwickeln.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier...

 

Auszug aus dem Mitteilungsblatt 07/2006
Rathausneubau – Ein langer Weg
Bisheriges Rathaus
Seit Anfang der Siebziger Jahre befindet sich das Rathaus im ehemaligen Molkereigebäude in der Ergoldsbacher Straße. Im Laufe der über drei Jahrzehnte wurden die Räumlichkeiten immer wieder erweitert, umgebaut oder den Bedürfnissen der Zeit angepasst.
Mitte der Neunziger Jahre wurde ein neuer Sitzungssaal notwendig, da die Anzahl der Gemeinderatsmitglieder auf Grund gestiegener Einwohnerzahlen sich von 14 auf 16 erhöhte. Bei dieser Gelegenheit wurden damals bereits die feuchten und schimmeligen Wände in diesem Bereich mit Styropor und Rigipsplatten überdeckt.
Im Jahr 2003 wurde vom Gemeinderat ein Energetisches Gutachten zur Ermittlung des Energieverbrauchs bzw. der Energieverluste beim Ing.-Büro Siegfried Kirner in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse waren ernüchternd.

 

Sanierungsbedarf ermittelt
Nachdem in den Jahren 2004/2005 die Gebäude der Schule und Mehrzweckhalle, 2005/2006 das Betriebsgebäude und die Betonanlagen der Kläranlage Hohenthann und 2006/2007 das Freibad saniert wurden bzw. werden, fasste der Gemeinderat Anfang 2006 den Beschluss, den Sanierungsbedarf des derzeitigen Rathauses ermitteln zu lassen. Das Ergebnis war wiederum sehr ernüchternd (siehe Mitteilungsblatt Nr. 05/2006). Der gesamte Sanierungsaufwand wurde auf rund 500.000,00 € geschätzt.

 

Einstimmige Entscheidung
Ende August 2006 befasste sich der Gemeinderat dann mit der Frage, ob für das Haushaltsjahr 2007 bzw. für die folgenden Haushaltsjahre Mittel im Haushaltsplan für die Sanierung des vorhandenen Rathauses vorgesehen werden sollen. Eine eventuelle Sanierung sollte dann nämlich auf ein bis zwei Jahre abgeschlossen sein.
Im Gemeinderat war man sich dann relativ schnell klar, dass eine Sanierung des derzeitigen Rathausgebäudes mit dem bekannten Aufwand nicht mehr ins Auge gefasst werden soll. Vielmehr wurde der einstimmige Beschluss gefasst, ein neues Gebäude im Ortszentrum an Stelle des alten Bauhofgebäudes zu errichten.

 

Finanzierung
Bei der Frage der Finanzierung werden derzeit einige Alternativen geprüft. Die Meinungsbildung im Gemeinderat ist allerdings schon so weit gediehen, dass ein PPP- oder ein Investorenmodell ausscheidet. Letztendlich wird man sich für die langfristig wirtschaftlichste Lösung entscheiden.
Zur Leistung der künftig anfallenden Finanzierungskosten werden zwei Faktoren ganz entscheidend mitwirken, nämlich der Wegfall der bisherigen Solidarumlage und die Verwertung des derzeitigen Rathausgebäudes bzw. –grundstücks.
Für die Solidarumlage zum Aufbau Ost mussten wir in den zurückliegenden 13 Jahren mehr als 850.000,00 € leisten. Diese Umlage ist ab dem Jahr 2008 nicht mehr zu leisten und folge dessen können diese frei werdenden Mittel – immerhin jährlich rund 65.000,00 € – für Investitionen im eigenen Gemeindebereich verwendet werden.
Ein möglicher Verwertungserlös für das derzeitige Rathausgebäude bzw. –grundstück soll als Sondertilgungsleistung die Finanzierungskosten senken.

 

Aktueller Sachstand
Auf Grundlage eines Architektenwettberwerbs wurden mehrere Planungsvorschläge eingereicht, welche der Gemeinderat Anfang 2007 bewerten wird.
Ein weiterer Schritt wird der Abbruch des ehemaligen Bauhofgebäudes im Frühjahr 2007 sein. Sollte privates Interesse an einem Abbruch bzw. an dem Material bestehen, kann man sich bei der Gemeinde melden. Ansonsten werden die Abbrucharbeiten Anfang des Jahres ausgeschrieben und an die billigst bietende Firma vergeben.

 

 

Auszug aus dem Mitteilungsblatt 05/2006
Sanierung Rathaus untersucht
In einer der letzten Gemeinderatssitzungen stellte Architekt Plank dem Gemeinderat das Ergebnis seiner Ermittlungen zur Sanierung des Rathauses vor.

Der derzeit relativ hohe Energieverbrauch und die feuchten und schimmligen Wände (:waren hauptausschlaggebend, den dem Kindergartenneu- und -erweiterungsbau betrauten Architekten zu beauftragen, den Sanierungsbedarf für das komplette Rathausgebäude zu ermitteln.

 

Architekt Plank erläuterte dem Gemeinderat sehr ausführlich seine Beurteilung der derzeitigen Gebäudesubstanz und gab anschließend die von ihm durchgeführte Kostenschätzung des Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarfs bekannt. Dabei stellte er folgenden derzeitigen Gebäudezustand fest:

  • 1. Hauptgebäude und südlicher Anbau sind unterkellert. Die Kellerumfassungswände bestehen aus ca. 45cm starkem Vollziegelmauerwerk.
  • Das Mauerwerk ist stark durchfeuchtet, insbesondere die Nordseite (straßenseitig). Es wird vermutet, dass am Umfassungsmauerwerk außenseitig keinerlei Abdichtung vorhanden ist.
  • Durch die leichte Südhanglage ist durch drückendes Hangwasser die Nordseite extrem belastet. Fundamentabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit dürf- te ebenfalls nicht vorhanden sein.
  • Die aufsteigende Feuchtigkeit teilt sich auch dem Erdgeschoss-Umfassungsmauerwerk bis ca.0,50 m Höhe mit. Die Folge ist, dass trotz Beheizung und ausreichender Lüftung bis 0,30 m, in den Raumecken bis ca. 1,00 m über Fußboden Schimmelbildung ersichtlich ist.

 

  • 2. Die oberste Geschossdecke des Hauptgebäudes zum nicht beheizten Dachraum dürfte eine Holzbalkendecke mit Fehlbodenschüttung sein.
  • Diese Konstruktion ist nicht als wärmedämmtechnisch positiver Faktor anzusehen.
  • Ebenso werden die Dachschrägen und Decken des Dachgeschosses des südlichen Anbaus nicht den Erfordernissen der EnEV entsprechen.

 

Fazit:

  • Die Gebäude werden mit einer Ölzentralheizung wärmeversorgt. Um einen sparsameren Energieverbrauch zu erzielen, sollten sämtliche Gebäude-Umfassungsmauern einschließlich obersten Decken/Dachschrägen durch geeignete Maßnahmen und Techniken wärmegedämmt werden.
  • Ebenso sind die Untersichten der KG-Decken zu dämmen.

 

Folgende Maßnahmen sind seiner Meinung nach erforderlich:

  • 1. Trockenlegung des Keilerumfassungsmauerwerks und der Fundamentsohlen durch Abdichtungsmaßnahmen.
  • 2. Wärmedämmsystem an sämtlichen aufgehenden Gebäudeumfassungswänden.
  • 3. Erneuerung sämtlicher Altfenster (z. T. noch einfach verglast) durch DIN-gerechte Neufenster mit entsprechender Isolierverglasung und Sicherheitsbeschlägen.
  • 4. Einbringen einer Wärmedämmung in oder auf den obersten Geschossdecken und Dachschrägen, ebenfalls der Kelleruntersichten.
  • 5. Abbruch aller nicht genutzten überflüssigen und für eine einwandfreie technische Ausführung vorgenannter Maßnahmen hinderlichen Gebäudeteile. Dazu zählen: -ehemaliges Feuerwehrgerätehaus, -Vordachkonstruktion Rampenüberdachung -Rampe.
  • 6. Nachrüstung der sicherheitssensiblen Bereiche in Verwaltungsräumen.

 

Zu 1) Unbedingt erforderlich ist primär eine außenseitige Wandabdichtung der Keilerumfassungswände. Dazu ist das Freilegen des Mauerwerks, Ergänzung von Fehlstellen, Spritzabdichtung und evtl. zusätzliche Abdichtung durch DIN-gemäße Beschichtungen erforderlich.

 

Um den laufenden Verwaltungsbetrieb nicht zu stark einzuschränken, sollte diese Maßnahme in Abschnitten erfolgen.

 

Ein Problem ist die horizontale Abdichtung des aufgehenden Umfassungsmauerwerks ab OK-Fundament. Zuverlässige Techniken wie abschnittsweiser Fundamentaustausch, Mauersägen mit Hart-PVC-Plattenabdichtung oder Einschlagen von Chromplatten sind -sofern sie überhaupt vor Ort möglich sind mit einem hohen Kostenfaktor verbunden und ohne genauere Untersuchung der tatsächlich möglichen Maßnahme kosten mäßig nicht bezifferbar.

 

Die wasserdurchlässigen Risse in der KG-Bodenplatte können durch Injektionsverpressung abgedichtet werden. Die Bodenplatte selbst bleibt jedoch nach wie vor wassersaugend.

 

Die preiswerteste Lösung, die Kellerräume generell für feuchtunempfindliche Materialien nutzbar zu machen, wäre eine Sanierputzbeschichtung innenseitig. Jedoch ist darauf hinzuweisen, dass sich die Beschichtung nach 5 -10 Jahren
erschöpft hat und wiederholt werden muss.

 

Architekt Plank gab hierzu folgenden weiteren Hinweis:

  • Die straßenseitige Freilegung des KG-Umfassungsmauerwerks zum Zweck der vertikalen Abdichtung hat auch den geringen Abstand zur Straße und der erforderlichen Baugrubenböschung zur Folge, dass die Straße halbseitig gesperrt werden müsste.
  • Die Wiederherstellung des betroffenen Straßenbelags ist mit dem Risiko verbunden, dass sich durch Absenkung der Wiederauffüllung Risse im Asphaltbelag bilden.

 

Zu den Kosten gab er folgende Angaben:

  • a. Baustelleneinrichtung und Trockenlegung Keilergeschoß 109.000,00 Euro netto
    b. Abbrucharbeiten 15.000,00 Euro netto.
    c. Gerüstbau, WDS -Außendämmung, Fenstererneuerung, Dachdecker/Spengler, sonstige Verputzarbeiten, Dämmung der Geschoßdecken im Keilergeschoß und Dachgeschoß, sicherheitstechnische und elektrische Nachrüstung, Ausgangstreppeanbau Schlosser, Maler und unvorhergesehenes mit Kosten in Höhe von 302.000,00 Euro netto.
  • Unter Berücksichtigung der Nebenkosten (Architektenhonorar bzw. Ing.-Honorar) kommt Architekt Plank auf eine Kostenschätzung in Höhe von 426.000,00 Euro netto.

 

Für den Gemeinderat war dieses Ergebnis keine große Überraschung und 2. Bürgermeister Hans Zenger war sogar der Meinung, dass Architekt Plank den Sanierungsbedarf sehr vorsichtig und absolut realistisch ermittelt hat. Nach seiner Einschätzung und seinen Erfahrungen aus der Baubranche könnten sich diese Kosten im Laufe einer Generalsanierung sehr schnell auf 500.000,00 bis 600.000,00 Euro erhöhen.

 

Diese Meinung wurde von den übrigen Gemeinderatsmitgliedern ebenfalls so gesehen. Bürgermeister Peter Dreier war der Meinung, dass man eine solche Generalsanierung ähnlich wie bei der Außensanierung des Schulgebäudes auf zwei bis drei Jahre verteilen könnte.

Auch die Frage des Heizölverbrauchs wurde vom Gemeinderat gestellt. Dieser stellt sich laut Berechnungen der Verwaltung so dar, dass in den Jahren 2000 bis 2006 durchschnittlich 11.491 Liter Heizöl verbraucht wurden. Wenn man bedenkt, dass überwiegend nur das Erdgeschoss im Rathaus geheizt wird, so ist dies schon ein enorm hoher Verbrauch.

 

 

Auszug aus dem Mitteilungsblatt 01/2006
Was passiert mit dem Ortszentrum von Hohenthann?
Diese Frage beschäftigt nicht nur den Gemeinderat, auch viele Bürgerinnen und Bürger haben sich Gedanken über die Zukunft der Ortsmitte von Hohenthann gemacht. Wenngleich zwar die Resonanz aus der Aktion der Landshuter Zeitung (Bericht vom 23.12.2005) etwas zu wünschen übrig lies so merkte man doch in vielen Gesprächen, dass man sich mit der Materie beschäftigt hat.

Was passiert nun wirklich? Wie sollen die Weichen für das künftige Ortszentrum gestellt werden?

So einfach lässt sich diese Frage nicht beantworten und auch der Gemeinderat kann noch keine abschließende Aussage machen. Fest steht auf alle Fälle, dass eine kleines Zentrum der Nahversorgung entstehen soll. Nachdem in den Jahren 2002/2003 die Ortsdurchfahrt erneuert wurde und im Jahr 2004 der Bauhof nach Pfarrkofen ausgelagert wurde, steht seitdem dieser lange als Bauhof genützte Teil des ehemaligen Schrott-Anwesens leer. Diese Fläche allein reicht jedoch nicht aus, um eine vernünftige Planung erstellen zu können. Aus diesem Grund führten wir seit einiger Zeit Grundstücksverhandlungen mit dem dahinter liegenden Eigentümer, um mehr „Tiefe“ zu erhalten.
Macht man eine Bestandsaufnahme so kann man feststellen, dass sich im Umfeld des Ortszentrums die beiden Banken, der Bäcker mit Lebensmittelgeschäft, der Metzger, zwei Gasthäuser und ein Beklei-dungshaus befinden. Es würde sich deshalb anbieten, das Angebot für die Versorgung des täglichen Bedarfs zu erweitern. Deshalb laufen die Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten und Investoren derzeit auch auf Hochtouren.

Parallel dazu wird demnächst eine statische Prüfung der Kellergewölbe stattfinden um zu erfahren, welche baulichen Dinge beachtet werden müssen bzw. möglich sind.
Ein abschließendes Wort noch zu einer Aussage aus dem LZ-Bericht vom 23.12.2005, welche scheinbar von vielen als einzige aus dem Bericht herausgelesen wurde, nämlich „...auch ein eventueller Neubau eines Rathauses wird angedacht ...“.
Dazu ist folgendes anzumerken: In der bisherigen Meinungsbildung im Gemeinderat wurden zahlreiche Vorschläge für eventuelle Nutzungsmöglichkeiten in einem künftigen Ortszentrum genannt. Unter anderem wurde dabei wegen der Zentralität auch ein Rathausneubau genannt. Fest steht jedoch, dass wir derzeit ein Rathaus mit ausreichendem Raumangebot zur Verfügung haben. Die Substanz des (ehemaligen Molkerei)-Gebäudes ist jedoch in einem äußerst schlechten Zustand. In den nächsten Jahren steht hier eine umfangreiche Sanierung des gesamten Komplexes an. Dieser Sanierungsbedarf wird momentan ebenfalls ermittelt und erst wenn diese Größe und der Umfang der Sanierungsarbeiten feststeht, werden wir in dieser Richtung weitere Entscheidungen treffen. Aus unserer Sicht wäre es jedoch fahrlässig in einer so wichtigen Entscheidung wie der Gestaltung des Ortszentrums von Hohenthann nicht alle möglichen Alternativen zu prüfen und zu diskutieren.

 

 

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